Begriffsdefinition
Häufig benutzen wir Wörter im alltäglichen Sprachgebrauch, von denen wir genau wissen, was sie bedeuten, uns mit einer Erklärung aber dann
doch ziemlich schwer tun, wenn wir eine Definition hierfür finden sollen. Im Arbeitsbereich „Internet” trifft man immer wieder auf die
unterschiedlichsten Begriffe und Abkürzungen: AJAX, PHP, mySQL, CSS, XSS, JSP, ASP, .NET, JSON u. v. m. Natürlich wissen die Profis, was sich hinter
den einzelnen Abkürzungen meist versteckt. Doch könnten Sie den Begriff „Malware”, von dem Sie bestimmt schon gehört haben, auch
erklären?
Webdesign
Webdesign (deutsch: Internetgestaltung) umfasst die Gestaltung, die Nutzerführung und den generellen Aufbau von Websites für das Internet.
In der Regel werden strukturierte Texte samt ergänzende Grafiken kombiniert und über technische Möglichkeiten formatiert.
Ein Webdesigner hat die Aufgabe, die Wünsche eines Auftraggebers, die Wünsche eines Besuchers und die technischen Möglichkeiten in Einklang zu
bringen. Neben der Optik geht es bei der Gestaltung von Websites um die Nutzerfreundlichkeit. Navigation und Aufbau der Websites sollten möglichst
vielen Menschen schnell zugänglich sein.
Suchmaschinenoptimierung
Das Internet ist ein wichtiger Werbekanal. Dies gilt nicht nur für Oldenburg und „umzu” - sondern global und weltweit.
Sie erreichen ausschließlich qualifizierte Besucher, welche ein eigenständiges Interesse an Ihrem Angebot haben und aus individuell
eigenem Entschluß heraus auf Ihre Webseite gestoßen sind, durch korrekt umgesetzte und angewandte Suchmaschinenoptimierung.
Ein kleines Beispiel ...
Suchmaschinenoptimierung Suchmaschinenoptimierung
Warum verwenden wir dieses Wort so oft und schreiben es fett? Die wichtigste Suchmaschine - Google® - gibt vor, dass ein Dokument wichtiger wird,
je häufiger das Suchwort im Quelltext vorkommt - aber bitte auf verschiedene Art und Weise. Dabei gilt es den Spagat zu vollbringen, sowohl den Besucher als
auch den Suchmaschinenroboter inhaltlich zu begeistern. Je besser diese „search engine optimization” (engl., kurz: SEO) gehandhabt wurde, umso eher
werden Sie auf den heiß umkämpften Positionen bei Google® (die ersten beiden Suchergebnisseiten) für eine Suchabfrage Ihre Seite
betreffend gefunden.
Aber: Seien Sie vorsichtig und sehr aufmerksam bei SEO Agenturen, welche Ihnen Einträge in tausenden Suchmaschinen und Webverzeichnissen versprechen.
Dies ist das erste Alarmsignal einer unseriösen SEO Agentur. Einträge in wichtige Webverzeichnisse oder wichtige Suchmaschinen müssen immer
von Hand erfolgen. Und: Nicht jeder Webdesigner, welcher behauptet, er optimiere Ihre Seiten für Suchmaschinen, hat Ahnung von Suchmaschinenoptimierung.
Alle Webdesigner möchten natürlich konkurrenzfähig bleiben und werben mit Suchmaschinenoptimierung (SEO), obwohl sie keine Ahnung von diesem Thema
haben. Häufig hilft hier schon eine Validierung der Startseite über das W3C des vermeintlichen Profis ... ;)
Testen Sie hier doch mal ganz unverbindlich, wie Ihre Seite bislang abschneidet:
URL:
Keywordoptimierung
Nutzer von Suchmaschinen geben in den Suchmaschinen bestimmte Begriffe oder Begriffskombinationen ein – die sogenannten Suchbegriffe (engl.: keywords).
Es ist von elementarer Bedeutung, dass Sie wissen, mit welchen Suchbegriffen Ihre Kunden suchen, damit Sie Ihren Webauftritt auf diese Suchwörter hin
an relevanten Stellen wie auch im Seiteninhalt optimieren können. Ein Unternehmen muss sich daher intensiv mit der Frage der Suchbegriffe auseinandersetzen.
Die zentrale Frage lautet: Unter welchen Suchbegriffen sollen wir gefunden werden?
Usability-Analyse
Auf Ihrer Seite fällt im Durchschnitt nach neun Sekunden die Entscheidung zu bleiben oder weiterzuklicken. Die Benutzerfreundlichkeit und
„Usability” eines Produktes (Handhabung und Bedienbarkeit) ist ein entscheidender Erfolgsfaktor auf einem schnelllebigen Markt wie dem Intneret.
Eine Analyse Ihrer Internetseite (z. B. mittels „Eye-Tracking”; technisch gestützte Aufzeichnung der visuellen Wahrnehmung einer Person beim
Betrachten von Bildern, Texten, Filmen oder Websites) ermöglicht beispielsweise die Ableitung darüber, wie lange ein Besucher benötigt, um sich
zurecht zu finden, was ihm auf der Seite zuerst auffällt, wie er die Seite liest oder sich durch diese bewegt.
Kurzum: Eine Usability-Analyse bezeichnet eine vom Nutzer erlebte Qualität bei der Interaktion mit Ihrer Internetpräsenz. Eine einfache zum
Besucher und seinen Anforderungen passende Bedienung wird dabei als benutzerfreundlich angesehen.
Spyware, Adware & weitere Parasiten
Immer massiver spricht man in den Medien über Bedrohungen durch „Spyware”, „Adware” und „Malware” oder gar ganzen
„Spam-Fluten”, die wir alle tagtäglich genervt aus unseren Emailkonten entfernen. Ist Spam noch das geringere übel, haben die anderen
Bezeichner einen völlig anderen Charakter ...
Spyware ist Software, die sich automatisch, und in der Regel ohne Ihr Wissen, auf Ihrem Computer installiert und Daten über die Computernutzung bzw.
deren -nutzer erfasst und weiterleitet. Spyware kann z. B. das Verhalten eines Nutzers überwachen und Details der Online-Aktivität dieses
Nutzers (z. B. Nutzernamen oder Kennwörter) für betrügerische Absichten oder Identitätsdiebstahl an Dritte übertragen.
Malware („malicious” oder „bösartige” Software) bezieht sich auf Software, die das Ziel verfolgt, in ein
Computerbetriebssystem oder sonstiges Programm einzudringen und Schaden anzurichten. Diese werden häufig als Viren, Würmer oder
„trojanische Pferde” bezeichnet. Malware ist oft mit weiterer Software kombiniert und wird im Hintergrund geladen oder aktiviert.
Adware ist auch sozusagen eine Art Software, deren Ziel es ist, automatisch unerwünschte Werbung ein- oder aufzublenden - meist in Form von Popups,
die aus dem Nichts auftauchen oder den Browser selbst aktivieren. Es ist in der Regel sehr schwierig, Adware abzuschalten oder zu deaktivieren, die
solche Schwierigkeiten verursacht.
Scareware ist eine Wortbildung aus dem englischen Begriff scare (Schrecken) und software, welche darauf ausgelegt ist, Benutzer zu verunsichern oder zu verängstigen. Fällt das Opfer auf diesen Trick herein und glaubt sich bedroht, wird häufig gegen Bezahlung eine Beseitigung einer nicht vorhandenen Bedrohung angeboten. Andere Fälle sind bekannt, bei denen die Reaktion des Benutzers auf einen angeblichen Angriff erst den tatsächlichen Angriff ermöglicht. Insbesondere folgende Tricks sind verbreitet:
- Der Anbieter der vermeintlichen Problemlösung wählt Namen und Logo so, dass sie leicht mit etablierten Firmen und Institutionen verwechselt werden können. Das Vertrauen in etablierten Marken wird dazu genutzt, dem Opfer Seriosität vorzutäuschen oder die eigentliche Herkunft der Software zu verschleiern (z. B. Flash-Player).
- Fehlermeldungen verbreiteter Anwendungen oder Betriebssysteme werden nachgeahmt. Der Benutzer soll glauben, die Warnung komme nicht von einem Unbekannten, sondern von einer Software, die er schon lange benutzt. Diese Masche ist dann besonders leicht zu erkennen, wenn die Meldung in einer Form präsentiert wird, wie sie auf dem PC des Benutzers gar nicht angezeigt werden würde, zum Beispiel als nachgemachte Windows-Fehlermeldung auf einem MacOS (z. B. Firewallmeldungen).
- Bedrohungen, welche zuvor in den Medien präsent waren, werden aufgegriffen und als akut dargestellt. Durch den Wiedererkennungseffekt glaubt das Opfer an eine reale Gefahr, auch wenn die Täuschung der tatsächlichen Gefahr nur in bestimmten Gesichtspunkten ähnelt.
Spam (englisch für: „Abfall” oder „Plunder”) werden unerwünscht übertragene Nachrichten bezeichnet, welche dem
Empfänger unverlangt zugestellt wurden - häufig massenhaft oder mit werbendem Inhalt haben.
Den Vorgang selbst nennt man Spamming oder Spammen, der Verursacher ist ein Spammer. Die erste Spam-Email wurde interessanterweise
am 03. Mai 1978 versendet, allerdings erst ab 1993 als Spam bezeichnet.
Kurz: Der Ausdruck Spam wird heute allgemein für unerwünschte Werbebotschaften jeder Art auf dem Emailweg verwendet.
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06. September 2010